3 Verwaltungsrat

3.1 Mitglieder

a) Name, Nationalität, Ausbildung und beruflicher Hintergrund

 Download Excel

Name

Jahrgang

Beruf

Nationalität

*

Vorsitz.

Hans-Werner Gassner *

1958

Unternehmensberater und Wirtschaftsprüfer

FL

Markus Foser

1969

Unternehmensberater

FL

Markus Büchel

1953

Personalleiter

FL

Ingrid Hassler-Gerner

1947

Vermögensverwalterin

FL

Siegbert Anton Lampert

1965

Rechtsanwalt und Treuhänder

FL

Roland Oehri

1968

Treuhänder

FL

Konrad Schnyder

1956

Unternehmer

CH

Hans-Werner Gassner

Dr. Hans-Werner Gassner (Foto)

Ausbildung:

  • Lizenziat der Wirtschaftswissenschaften
    an der Hochschule St. Gallen, 1983
  • Eidg. dipl. Bücherexperte, 1988
  • Dr. oec. HSG, 1989
  • Swiss Banking School, 1996

Beruflicher Hintergrund:

  • Wirtschaftsprüfer in der Neutra Treuhand-Gruppe, 1984–1989
  • Leiter interne Revision der Liechtensteinischen Landesbank, 1990–1998
  • Leiter Finanzen der Liechtensteinischen Landesbank, 1998 – 2000
  • Partner der Gassner & Partner Wirtschaftsprüfung und Beratung AG, Balzers, seit April 2000
  • Inhaber des Adcom Treuunternehmen reg., Balzers, seit April 2000

Markus Foser

lic. oec. publ. Markus Foser (Foto)

Ausbildung:

  • Lizenziat der Wirtschaftswissenschaften an der Universität Zürich, Richtung Wirtschaftsinformatik, 1996
  • Eidg. dipl. Finanzanalyst und Vermögensverwalter CEFA, 2000

Beruflicher Hintergrund:

  • Aktienresearch und Fondsmanagement bei der Liechtensteinischen Landesbank, 1997–2002
  • Beratung von vorwiegend institutionellen Kunden mit derivativen und strukturierten Produkten bei der Bank Vontobel (Liechtenstein) AG, Vaduz, 2002–2003
  • Bereichsleiter Fund & Investment Services (Asset Management) bei der swissfirst Bank (Liechtenstein) AG, Vaduz, 2004–2007
  • Mitglied der Geschäftsleitung der Banque Pasche (Liechtenstein) SA, Vaduz, verantwortlich für den Bereich Fund & Investment Services (Asset Management), 2008–2009
  • Inhaber der MAFOS Consult Anstalt, Vaduz, seit 2009

Markus Büchel

Markus Büchel (Foto)

Ausbildung:

  • Lehre als Maschinenzeichner, 1969–1973
  • Abendhandelsschule Buchs, 1973–1974
  • Maschinenbau Dipl. Ing. FH, Abendtechnikum Vaduz, 1974–1978

Beruflicher Hintergrund:

  • Hilti AG, Schaan (verschiedene Funktionen im technischen Bereich), 1973–1981
  • ThyssenKrupp Presta AG, Eschen, Entwicklung/Arbeitsvorbereitung (verschiedene Funktionen), 1981–1991
  • ThyssenKrupp Presta AG, Eschen, Bereichsleiter Technische Dienste, 1991–1995
  • ThyssenKrupp Presta AG, Eschen, Bereichsleiter Personal der Presta-Gruppe, seit 1995

Ingrid Hassler-Gerner

Ingrid Hassler-Gerner (Foto)

Ausbildung:

  • Handelsdiplom, 1964
  • Hochschule Liechtenstein, Lehrgang nach PGR Art. 180a, 2005–2006

Beruflicher Hintergrund:

  • Leitung Asset Management und Research bei A.M.I.S.,
    Schaan, 1976–1989
  • Geschäftsführerin der Pan Portfolio AG, Schaanwald, seit 1989
  • Geschäftsführerin der PanFinanzPartner AG, Schaanwald, seit 2005
  • Mitglied des Landtages des Fürstentums Liechtenstein, 1993–2005

 

Siegbert Anton Lampert

lic. iur. Siegbert Anton Lampert (Foto)

Ausbildung:

  • Lizenziat der Rechtswissenschaften
    an der Hochschule St. Gallen, 1991
  • Rechtsanwalt, 1994
  • L.L.M., University of Miami, 1995

Beruflicher Hintergrund:

  • Partner in der Kanzlei Lampert & Schächle Rechtsanwälte AG, Vaduz, seit 1996
  • Geschäftsführender Verwaltungsrat der EUROYAL Treuhand Anstalt, Vaduz, seit 1996

Roland Oehri

Roland Oehri (Foto)

Ausbildung:

  • Kaufmännische Lehre, 1987
  • Betriebsökonom HWV, 1993
  • Liechtensteinische Treuhänderprüfung, 1998

Beruflicher Hintergrund:

  • Anlageberater im Ressort Privatkunden Ausland bei der VP Bank AG, Vaduz, 1993–1999
  • Abteilungsleiter Privatkunden Ausland bei der VP Bank AG,
    Vaduz, 1999
  • Kundenberater Private Trust Banking bei der VP Bank AG, Vaduz, 2000
  • Kundenberater und Leiter der Abteilung Intermediäre bei der Bank Wegelin (Liechtenstein) AG, Vaduz, später swissfirst Bank (Liechtenstein) AG, Vaduz, 2000–2003
  • Vizedirektor bei LOPAG Louis Oehri & Partner Trust reg., Ruggell, 2004–2009
  • Partner und Geschäftsführer der Sequoia Treuhand Trust reg., Ruggell, seit 2006
  • Partner und Geschäftsführer der Sequoia Capital Managment AG, Ruggell, seit 2007

Konrad Schnyder

Konrad Schnyder (Foto)

Ausbildung:

  • Ausbildung zum Maschinenbauer, 1977
  • Technischer Kaufmann, 1979
  • SKU Schweizerischer Kurs für Unternehmensführung, 1992

Beruflicher Hintergrund:

  • Inhaber, Vizepräsident und Delegierter des Verwaltungsrates der in der Sersa Group zusammengefassten Unternehmungen, seit 1985
  • Mitglied des Verwaltungsrates der Bank Linth LLB AG, Uznach,
    1998–2008
  • Delegierter des Verwaltungsrates der Euroswitch AG, Pfäffikon/SZ, seit 2004
  • CEO Sersa Group Management AG, Pfäffikon/SZ, seit 2001

 

Im Berichtsjahr sind folgende Mitglieder ausgeschieden:

 Download Excel

Dr. Michael Ritter

Vizepräsident bis 8. Mai 2009

Helmuth Elkuch

Mitglied bis 8. Mai 2009

Peter Harald Frommelt

Mitglied bis 8. Mai 2009

b) Exekutive/nicht exekutive Mitglieder

Gemäss Art. 22 des liechtensteinischen Bankengesetzes in Verbindung mit Art. 10 des Gesetzes über die Liechtensteinische Landesbank müssen für die Oberleitung, Aufsicht und Kontrolle einerseits und für die Geschäftsleitung andererseits besondere Organe ausgeschieden werden. Kein Mitglied des Verwaltungsrates darf der Geschäftsleitung angehören. Sämtliche Mitglieder des Verwaltungsrates sind somit nicht exekutive Mitglieder.

c) Unabhängigkeit

Alle Mitglieder des Verwaltungsrates sind unabhängig im Sinne der SWX-Richtlinie betreffend Informationen zur Corporate Governance. Kein Mitglied des Verwaltungsrates gehörte in den drei Geschäftsjahren, die der Berichtsperiode vorangegangen sind, der Geschäftsleitung der Liechtensteinischen Landesbank oder einer Konzerngesellschaft an. Kein Mitglied des Verwaltungsrates steht in wesentlichen geschäftlichen Beziehungen mit der Liechtensteinischen Landesbank oder einer anderen Konzerngesellschaft.

3.2 Weitere Tätigkeiten und Interessenbindungen

Markus Büchel war vor seiner Wahl in den Verwaltungsrat der Liechtensteinischen Landesbank für die Fortschrittliche Bürgerpartei (FBP) in verschiedenen politischen Gremien tätig: 1987 bis Februar 2009 Mitglied im Vorstand der Ortsgruppe Ruggell, 2000 bis Februar 2009 Mitglied des Präsidiums der FBP und 2001 bis 2009 Mitglied des Landtags des Fürstentums Liechtenstein, davon sechs Jahre als Fraktionssprecher der FBP. Von 2003 bis 2009 war er Mitglied des Richterauswahlgremiums.

Ingrid Hassler-Gerner gehört seit 2007 dem Vorstand des Vereins unabhängiger Vermögensverwalter in Liechtenstein (VuVL) an. Seit 1. Januar 2010 ist sie Präsidentin des Stiftungsrates der Pensionsversicherung für das Staatspersonal.

Siegbert Anton Lampert ist seit Ende 2004 Richter am Staatsgerichtshof des Fürstentums Liechtenstein.

Konrad Schnyder ist Präsident des Verwaltungsrates der Raility AG, Biel (seit 2006), Delegierter des Verwaltungsrates der Euroswitch AG in Pfäffikon/SZ (seit 2004), Verwaltungsrat der Sustra Tiefbau + Strassen AG, Sursee (seit 1998), Verwaltungsrat der Dedalus Holding AG, Sursee (seit 2005), Vizepräsident der Vereinigung Schweizerischer Gleisbauunternehmer (VSG), Zürich (seit 2000), Mitglied des Vorstandes der Vereinigung Schweizerischer Bahntechnikunternehmen (VSBTU), Baden (seit 2001), und Delegierter der VSBTU bei der European Federation of Railway Trackwork Contractors (EFRTC), Paris (seit 2007).

Ansonsten üben die Mitglieder des Verwaltungsrates keine Tätigkeiten in Führungs- und Aufsichtsgremien bedeutender liechtensteinischer, schweizerischer und ausländischer Körperschaften, Anstalten oder Stiftungen des privaten und des öffentlichen Rechts aus. Sie nehmen auch keine dauernden Leitungs- und Beraterfunktionen für wichtige liechtensteinische, schweizerische oder ausländische Interessengruppen wahr und bekleiden weder amtliche Funktionen noch politische Ämter.

3.3 Kreuzverflechtungen

Dieser Punkt wurde durch die SIX Swiss Exchange aufgehoben.

3.4 Wahl und Amtszeit

3.4.1 Grundsätze des Wahlverfahrens

Der Verwaltungsrat der Liechtensteinischen Landesbank setzt sich – gestützt auf Art. 12 des Gesetzes über die Liechtensteinische Landesbank – aus sieben Mitgliedern zusammen, wovon vier durch den Landtag des Fürstentums Liechtenstein und drei durch die Generalversammlung zu bestellen sind. Der Landtag ernennt den Präsidenten. Der Verwaltungsrat wählt aus seiner Mitte den Vizepräsidenten.

Die Mitglieder des Verwaltungsrates werden auf drei Jahre gewählt, wobei ein Jahr den Zeitraum von einer ordentlichen Generalversammlung bis zur nächsten umfasst. Die Mitglieder sind wiederwählbar. Für die Mitgliedschaft im Verwaltungsrat gilt eine Altersgrenze von 70 Jahren. Die Statuten – diese können auf www.llb.li/statuten eingesehen werden – enthalten mit Ausnahme der Bestimmung von Art. 14 Abs. 1, wonach vier Mitglieder (inkl. Präsident) durch den Landtag des Fürstentums Liechtenstein und drei durch die Generalversammlung zu bestellen sind, keine weiteren Angaben zum Wahlverfahren. In der Praxis werden aber die Mitglieder des Verwaltungsrates gestaffelt und einzeln gewählt.

An der Generalversammlung vom 8. Mai 2009 schieden Dr. Michael Ritter (Vizepräsident), Helmuth Elkuch und Peter Harald Frommelt nach sieben beziehungsweise acht Jahren aus dem Verwaltungsrat der LLB aus. Zu deren Nachfolgern wählte der liechtensteinische Landtag in seiner Sitzung vom 25. März 2009 Markus Büchel, Markus Foser und Roland Oehri. Zudem hat der Landtag den bisherigen Verwaltungsratspräsidenten Dr. Hans-Werner Gassner für eine weitere Amtsperiode bestätigt. Die gewählten Verwaltungsratsmitglieder traten ihr Amt ab der Generalversammlung vom 8. Mai 2009 an.

Das Präsidium des Verwaltungsrates hat Dr. Hans-Werner Gassner inne. Nach dem Ausscheiden von Dr. Michael Ritter wählte der Verwaltungsrat an seiner konstituierenden Sitzung vom 14. Mai 2009 Markus Foser zum Vizepräsidenten. Protokollführer des Verwaltungsrates ist Patrick Helg (Leiter interne Revision).

3.4.2 Erstmalige Wahl und verbleibende Amtsdauer

 Download Excel

Name

Wahl durch

Erstmalige Ernennung

Gewählt bis

Hans-Werner Gassner

Landtag

2006

2012

Markus Foser

Landtag

2009

2012

Markus Büchel

Landtag

2009

2012

Ingrid Hassler-Gerner

Generalversammlung

2005

2011

Siegbert Anton Lampert

Generalversammlung

2002

2011

Roland Oehri

Landtag

2009

2012

Konrad Schnyder

Generalversammlung

2008

2011

3.5 Interne Organisation

3.5.1 Aufgabenteilung im Verwaltungsrat

 Download Excel

Name

Funktion

Mitgliedschaft in Ausschüssen

*

Vorsitz.

Hans-Werner Gassner

Präsident

Nominierungs- und Entschädigungsausschuss *
Strategieausschuss *

Markus Foser

Vizepräsident

Group Audit & Risk Committee
Nominierungs- und Entschädigungsausschuss
Strategieausschuss

Markus Büchel

Mitglied

 

Ingrid Hassler-Gerner

Mitglied

Group Audit & Risk Committee

Siegbert Anton Lampert

Mitglied

Nominierungs- und Entschädigungsausschuss

Roland Oehri

Mitglied

Group Audit & Risk Committee *

Konrad Schnyder

Mitglied

Strategieausschuss

3.5.2 Personelle Zusammensetzung sämtlicher Verwaltungsratsausschüsse, deren Aufgaben und Kompetenzregelung

Der Verwaltungsrat kann einen Teil seiner Aufgaben an Ausschüsse delegieren. Zur Unterstützung seiner Tätigkeiten hat er folgende ständige Ausschüsse eingesetzt: Group Audit & Risk Committee sowie Nominierungs- und Entschädigungsausschuss. Darüber hinaus besteht ein ad hoc gebildeter Strategieausschuss. Der Verwaltungsrat wählt aus seinem Kreis die Mitglieder und bestimmt die Vorsitzenden. Die Ausschüsse setzen sich aus mindestens drei Mitgliedern zusammen. Sie befassen sich als vorbereitende Gremien vertieft mit den ihnen zugewiesenen Aufgaben, legen die Ergebnisse ihrer Tätigkeit dem Verwaltungsrat vor und stellen Anträge, sofern Entscheidungen zu treffen sind. Der Verwaltungsrat ist befugt, den Ausschüssen Entscheidungskompetenzen zu übertragen. Er hat davon aber noch keinen Gebrauch gemacht. Die Ausschüsse sind damit ausschliesslich beratend tätig.

Die Ausschussmitglieder müssen, entsprechend dem Aufgabenbereich, über die erforderlichen Fachkenntnisse verfügen. Alle Mitglieder müssen unabhängig sein. Der Verwaltungsrat hat für die ständigen Ausschüsse, deren Aufgaben und Kompetenzabgrenzungen nachfolgend umschrieben sind, separate Reglemente erlassen.

Group Audit & Risk Committee

Das Group Audit & Risk Committee unterstützt den Verwaltungsrat bei der Erfüllung der ihm gemäss Bankengesetz übertragenen Aufgaben in Bezug auf die Oberleitung, Aufsicht und Kontrolle. Nach dem Ausscheiden von Helmuth Elkuch und Peter Harald Frommelt aus dem Verwaltungsrat gehören dem Group Audit & Risk Committee Roland Oehri (neu, Vorsitz), Markus Foser (neu) und Ingrid Hassler-Gerner (bisher) an. Am 1. Dezember 2009 trat das überarbeitete und vom Verwaltungsrat im November 2009 verabschiedete Reglement «Group Audit & Risk Committee der LLB-Gruppe» in Kraft. Es regelt die Organisation, die Arbeitsweise, die Kompetenzen und die Aufgaben des Group Audit & Risk Committee, soweit diese nicht zwingend durch Gesetz, Statuten oder Geschäftsordnung geregelt sind.

Das Group Audit & Risk Committee hat insbesondere folgende Aufgaben:

  • Überwachung und Beurteilung der Integrität der finanziellen Berichterstattung einschliesslich der Ausgestaltung des Rechnungswesens, der Finanzkontrolle und der Finanzplanung;
  • Überwachung und Beurteilung der internen Kontrolle im Bereich der finanziellen Berichterstattung;
  • Überwachung und Beurteilung der Wirksamkeit der externen Revision sowie ihrer Zusammenarbeit mit der internen Revision (Group Internal Audit);
  • Beurteilung der über den Bereich der finanziellen Berichterstattung hinausgehenden internen Kontrolle und des Group Internal Audit;
  • Überwachung und Beurteilung des Risikoprofils und der Risikosituation der LLB-Gruppe.

Nominierungs- und Entschädigungsausschuss

Nach dem Ausscheiden von Dr. Michael Ritter aus dem Verwaltungsrat gehören dem Nominierungs- und Entschädigungsausschuss Dr. Hans-Werner Gassner (bisher, Vorsitz), Markus Foser (neu) und Siegbert Anton Lampert (bisher) an. Diesem Gremium sind insbesondere folgende Aufgaben übertragen:

  • Entwicklung von Kriterien für Vorschläge zur Selektion und Beurteilung der von der Generalversammlung zu wählenden Verwaltungsratsmitglieder sowie Unterbreitung von Wahlvorschlägen an den Verwaltungsrat zuhanden der Generalversammlung;
  • Erarbeitung von Nachfolgeplänen und deren periodische Überprüfung sowohl für den Fall des altersbedingten als auch des situativen Ausscheidens von Mitgliedern des Verwaltungsrates;
  • Entwicklung von Kriterien für die Selektion und Ernennung von Mitgliedern der Geschäftsleitung zuhanden des Verwaltungsrates;
  • Ausarbeitung und jährliche Überprüfung der Grundsätze und Reglemente für die Entschädigung der Mitglieder des Verwaltungsrates, der Mitglieder der Geschäftsleitung und der Mitarbeitenden der Liechtensteinischen Landesbank zuhanden des Verwaltungsrates;
  • Ausarbeitung von Vorschlägen für die Entschädigung der Mitglieder des Verwaltungsrates, der Mitglieder der Geschäftsleitung und der Mitarbeitenden der internen Revision zuhanden des Verwaltungsrates nach Massgabe bestehender Grundsätze und Reglemente;
  • Jährliche Überprüfung der Entschädigung der Mitglieder des Verwaltungsrates und der Mitglieder der Geschäftsleitung zuhanden des Verwaltungsrates nach Massgabe bestehender Grundsätze und Reglemente.

Vertretung in Vorsorgestiftungen

Markus Büchel ist Mitglied des Stiftungsrates der Personalvorsorgestiftung, der Zusatzvorsorgestiftung und der Arbeitgeberstiftung der Liechtensteinischen Landesbank AG. Ingrid Hassler-Gerner ist Vizepräsidentin des Stiftungsrates der Personalvorsorgestiftung, Mitglied des Stiftungsrates der Zusatzvorsorgestiftung sowie Präsidentin der Arbeitgeberstiftung der Liechtensteinischen Landesbank AG.

3.5.3 Arbeitsweise des Verwaltungsrates und seiner Ausschüsse

Der Verwaltungsrat trifft sich monatlich (Ausnahme: Juli) zu seinen mindestens halbtägigen ordentlichen Sitzungen. Im Geschäftsjahr 2009 trat er insgesamt dreizehnmal zusammen: Sechs Sitzungen dauerten einen halben Tag, vier Sitzungen einen Tag und die Klausurtagung zwei Tage. Darüber hinaus fanden zwei ausserordentliche Sitzungen statt: Am 14. Mai 2009 traf sich der Verwaltungsrat zu seiner konstituierenden Sitzung; die zweite (ganztägige) Sitzung war der Strategie im internationalen Private Banking gewidmet. Im November 2009 führte der Verwaltungsrat im Anschluss an die ordent liche Sitzung die Klausurtagung mit der Geschäftsleitung durch, an welcher die Gruppenstrategie für den Markt Schweiz erarbeitet und verabschiedet wurde.

Im September stand ein ganztägiges Seminar auf dem Programm, an welchem die für die LLB-Gruppe wichtigsten International Financial Reporting Standards (IFRS) behandelt wurden. Im Oktober fand ausserdem eine ganztägige Schulung des Verwaltungsrates zu folgenden Themen statt: Risikomanagement und Legal Compliance bei der LLB sowie Aufgaben und Verantwortlichkeiten des Verwaltungsrates in Bezug auf das interne Kontrollsystem.

An allen Sitzungen waren jeweils sämtliche Verwaltungsratsmitglieder anwesend. Der Präsident des Verwaltungsrates – oder im Verhinderungsfalle der Vizepräsident – lädt zu den Sitzungen ein und leitet diese. Mit der schriftlichen Einladung werden den Mitgliedern die Traktandenliste, das letzte Protokoll sowie weitere wesentliche Sitzungsunterlagen zugestellt. Der Verwaltungsrat ist beschlussfähig, wenn mindestens die Hälfte seiner Mitglieder anwesend ist. Er fasst seine Beschlüsse mit der einfachen Mehrheit der abgegebenen Stimmen. Bei Stimmengleichheit entscheidet der Präsident. Die Mitglieder des Verwaltungsrates sind verpflichtet, in den Ausstand zu treten, wenn Geschäfte behandelt werden, die ihre eigenen Interessen oder die Interessen von ihnen nahe stehenden natürlichen oder juristischen Personen berühren. Der Vorsitzende der Geschäftsleitung nimmt in der Regel an den Sitzungen des Verwaltungsrates teil. Die übrigen Mitglieder der Geschäftsleitung sind bei den sie betreffenden Traktanden anwesend. Im Geschäftsjahr 2009 wurden keine externen Experten beigezogen.

Die Mitglieder des Group Audit & Risk Committee treffen sich mindestens viermal jährlich zu ordentlichen Sitzungen. Diese werden vom Vorsitzenden einberufen. Vor jeder Sitzung erstellt er eine Traktandenliste, die den Sitzungsteilnehmern zusammen mit den notwendigen Unterlagen frühzeitig zugeht. Die Mitglieder des Group Audit & Risk Committee, die externe Revision, der Leiter Group Internal Audit und die Vorsitzenden der Group Risk Committees können beim Vorsitzenden des Group Audit & Risk Committee die Einberufung von ausserordentlichen Sitzungen beantragen. Im Geschäftsjahr 2009 fanden sieben ordentliche Sitzungen statt, vier in der alten und drei in der neuen Zusammensetzung. Die Sitzungen dauerten zwischen drei und sechseinhalb Stunden. Bei allen Sitzungen waren sämtliche Ausschussmitglieder anwesend. Das Group Audit & Risk Committee kann zur Behandlung spezifischer Themen auch weitere Personen wie Mitglieder der Gruppenleitung, die Vorsitzenden der Group Risk Commit tees, andere Mitarbeitende von Gesellschaften der LLB-Gruppe, Vertreter der externen Revision oder externe Berater einladen. Der Vorsitzende der Geschäftsleitung sowie der Leiter Group Internal Audit nehmen üblicherweise mit beratender Stimme an den Sitzungen teil. Im Geschäftsjahr 2009 wurde zur Überarbeitung des Reglements «Group Audit & Risk Committee der LLB-Gruppe» ein externer Experte beigezogen.

Der Nominierungs- und Entschädigungsausschuss tagt, sooft es die Geschäfte erfordern, mindestens jedoch einmal pro Jahr. 2009 fanden drei Sitzungen statt, eine in der alten und zwei in der neuen Zusammensetzung. Die Sitzungen dauerten zwischen eineinhalb und zweieinhalb Stunden. Bei allen Sitzungen waren sämtliche Ausschussmitglieder anwesend. Der Vorsitzende der Geschäftsleitung nahm nicht an den Sitzungen teil. Externe Experten wurden im Geschäftsjahr 2009 nicht beigezogen.

Der Strategieausschuss traf sich im Jahr 2009 zu fünf ganztägigen Sitzungen, an denen sämtliche Ausschussmitglieder anwesend waren. Die Mitglieder der Geschäftsleitung nahmen ebenfalls an den Sitzungen teil. Gegenstand der Sitzungen waren die Präzisierung der Strategie im internationalen Private Banking sowie die Erarbeitung einer Gruppenstrategie für den Markt Schweiz. Externe Experten wurden im Geschäftsjahr 2009 nicht beigezogen.

In den Ausschüssen werden Beschlüsse mit der absoluten Mehrheit der anwesenden Mitglieder gefasst. Stimmberechtigt sind nur die Mitglieder der Ausschüsse. Bei Stimmengleichheit entscheidet der Vorsitzende. Die Behandlung der Traktanden und insbesondere die gefassten Beschlüsse werden protokolliert. Die Protokolle werden den Sitzungsteilnehmern und den Mitgliedern des Verwaltungsrates zugestellt. Die Vorsitzenden der Ausschüsse informieren den Gesamtverwaltungsrat an den jeweiligen Sitzungen über die Traktanden, die sie an ihrer letzten Ausschusssitzung behandelt haben, und unterbreiten ihm diejenigen Punkte, über die Beschluss gefasst werden muss. Zudem legen sie dem Gesamtverwaltungsrat einmal pro Jahr Rechenschaft über die Tätigkeit der Ausschüsse ab.

3.6 Kompetenzregelung

Dem Verwaltungsrat obliegen die Oberleitung, Aufsicht und Kontrolle. Ihm kommen alle Pflichten und Befugnisse zu, die durch Gesetz, Statuten oder interne Vorschriften nicht anderen Organen zugewiesen werden. Zusätzlich zu den in den Statuten aufgeführten Pflichten und Befugnissen hat der Verwaltungsrat insbesondere folgende unübertragbare Aufgaben:

  • Festlegung und periodische Überprüfung der mittel- und langfristigen Unternehmensziele (Strategie) und Bestimmung der Ressourcen zur Erreichung der Unternehmensziele;
  • Genehmigung des jährlichen Budgets;
  • Festlegung der Führungspolitik;
  • Ernennung
    • der Ausschussmitglieder aus seiner Mitte,
    • des Vorsitzenden und der anderen Mitglieder der Geschäftsleitung,
    • der Mitarbeitenden der internen Revision;
  • Behandlung der Berichte der internen Revision und der Revisionsstelle sowie Abnahme der Berichterstattung über diesbezüglich ergriffene Massnahmen;
  • Pflicht, sich über den Geschäftsgang und besondere Ereignisse regelmässig unterrichten zu lassen, insbesondere durch
    • die mindestens vierteljährliche Abnahme kommentierter Berichterstattungen in Bezug auf Geschäftsgang, Ertragslage, Bilanzentwicklung, Liquidität, Eigenkapitalerfordernisse und Risikolage,
    • die Sicherstellung der zeitnahen Informationen bei unmittelbar drohenden Risiken;
  • Erlass von Richtlinien oder Reglementen über die Grundzüge des Risikomanagements sowie über die Zuständigkeit und das Verfahren für die Bewilligung von risikobehafteten Geschäften, wobei insbesondere Markt-, Kredit-, Ausfall-, Abwicklungs-, Liquiditäts- und Imagerisiken sowie operationelle und rechtliche Risiken zu erfassen, zu begrenzen und zu überwachen sind;
  • Entscheid betreffend die Übernahme oder den Verkauf von Beteiligungen an anderen Unternehmungen sowie die Gründung oder Liquidation von Tochtergesellschaften und die Nominierung der Verwaltungsräte, die Mitarbeitende der Liechtensteinischen Landesbank sind;
  • Entscheid über die Errichtung und Aufhebung von Geschäftsstellen, Zweigniederlassungen und Repräsentanzen;
  • Entscheid über die Anhebung von Prozessen sowie den Abschluss von gerichtlichen und aussergerichtlichen Vergleichen mit Streitwerten über CHF 10 Mio.;
  • Festlegung von Kreditkompetenzen und Beschlussfassung über Grossengagements (inkl. Klumpenrisiken) und Organkredite sowie Sicherstellung von Regelungen über Organ- und Personalgeschäfte;
  • Mindestens jährliche Festlegung von Gesamtpositions- und Einzellimiten;
  • Genehmigung des Geschäftsberichtes und Beschlussfassung über alle weiteren Anträge zuhanden der Generalversammlung;
  • Festlegung der Grundsätze für das Entschädigungssystem inklusive Festlegung der Löhne der Mitglieder der Geschäftsleitung sowie der Mitarbeitenden der internen Revision;
  • Festlegung der Ausgabenkompetenzen sowie Beschlussfassung über Geschäfte ausserhalb des vorgegebenen Rahmens;
  • Entscheid über die Ausübung von nebenberuflichen Tätigkeiten durch Mitglieder der Geschäftsleitung sowie Mitarbeitende der internen Revision.

Die Geschäftsleitung ist das oberste geschäftsführende Organ. Sie vertritt die Gesellschaft gegenüber Dritten, sofern vom Verwaltungsrat nicht eine besondere Delegation für einzelne Fälle bestellt wird. Zusätzlich zu den in den Statuten aufgeführten Grundsätzen ist die Geschäftsleitung insbesondere verantwortlich für:

  • Sicherstellung der Ausführung der Beschlüsse des Verwaltungsrates und seiner Ausschüsse;
  • Unterbreitung von Vorschlägen an den Verwaltungsrat und die zuständigen Ausschüsse, welche die Organisation des Geschäftsbetriebes im Allgemeinen zum Gegenstand haben, sowie von Anträgen für einzelne Geschäfte, soweit dieselben die Kompetenzen der Geschäftsleitung übersteigen, insbesondere betreffend:
    • Festsetzung und periodische Überprüfung der mittel- und langfristigen Unternehmensziele (Strategie) und Bestimmung der Ressourcen zur Erreichung der Unternehmensziele;
    • Beteiligungen, Tochtergesellschaften, Geschäftsstellen, Zweigniederlassungen und Repräsentanzen;
    • Jährliches Kosten- und Ertragsbudget;
    • Entwurf des Geschäftsberichtes;
  • Implementierung einer effizienten Aufbau- und Ablauforganisation und eines wirkungsvollen internen Kontrollsystems zur Vermeidung und Limitierung von Risiken aller Art;
  • Ernennung der Personen (ausgenommen sind die Mitarbeitenden der internen Revision), welche für die Liechtensteinische Landesbank als Handlungsbevollmächtigte, Prokuristen, Vizedirektoren, stellvertretende Direktoren und Direktoren im Sinne der gesetzlichen Bestimmungen zeichnen;
  • Regelmässiges Reporting an den Verwaltungsrat, die zuständigen Ausschüsse und vornehmlich an den Präsidenten, unter anderem über den Geschäftsgang und besondere Ereignisse, sowie Vorlage des Entwurfs des Geschäftsberichtes;
  • Erlass der erforderlichen Anordnungen und Weisungen für die Geschäftsführung der Liechtensteinischen Landesbank, ihrer Geschäftsstellen, Zweigniederlassungen und Repräsentanzen;
  • Entscheidung über Geschäfte, sofern und soweit diese Geschäftseinheiten übergreifend sind oder diese die dem Leiter einer Geschäftseinheit und dem Vorsitzenden der Geschäftsleitung gemeinsam zustehenden Kompetenzen überschreiten;
  • Koordination der Führung und Verwaltung der Tochtergesellschaften und Beteiligungen;
  • Limitierung der Festübernahmen von Wertpapieren oder Wertpapierrechten im Rahmen von Primärmarkt-Transaktionen;
  • Koordination des Produktangebots der Liechtensteinischen Landesbank sowie Abstimmung der Preis- und Konditionenpolitik für die angebotenen Produkte und Dienstleistungen;
  • Entscheidung beziehungsweise Erlass von Grundsätzen über die Ausübung von nebenberuflichen Tätigkeiten durch das Personal, vorbehaltlich der Kompetenzen des Verwaltungsrates;
  • Übernahme von Repräsentationspflichten als Kollektivorgan und/oder als einzelnes Mitglied der Geschäftsleitung;
  • Abschluss von Zusammenarbeits- und Partnerschaftsverträgen sowie Beitritt zu Berufsverbänden;
  • Entscheid über den Erwerb und die Veräusserung von Liegenschaften im Rahmen der allgemeinen Ausgabenkompetenzen.

3.7 Informations- und Kontrollinstrumente gegenüber der Geschäftsleitung

Der Präsident des Verwaltungsrates nimmt einmal im Monat mit beratender Stimme an den Sitzungen der Geschäftsleitung teil.

Die Berichterstattung der Geschäftsleitung an den Verwaltungsrat erfolgt grundsätzlich durch deren Vorsitzenden. Der Vorsitzende der Geschäftsleitung nimmt in der Regel mit beratender Stimme an den Sitzungen des Verwaltungsrates teil. Er informiert den Verwaltungsrat über den Geschäftsgang und über besondere Ereignisse und steht für Auskunftserteilung sowie Berichterstattung zur Verfügung. Die übrigen Mitglieder der Geschäftsleitung sind bei den sie betreffenden Traktanden vertreten. Der Vorsitzende der Geschäftsleitung nimmt normalerweise auch an den Sitzungen des Group Audit & Risk Committee teil.

Jedes Mitglied des Verwaltungsrates kann in den Sitzungen Auskunft über alle Angelegenheiten der Liechtensteinischen Landesbank verlangen. Ausserhalb der Sitzungen kann jedes Mitglied des Verwaltungsrates von den Mitgliedern der Geschäftsleitung Einblick in die Protokolle der Geschäftsleitungssitzungen, Auskunft über den Geschäftsgang und – mit Ermächtigung des Präsidenten des Verwaltungsrates – auch über einzelne Geschäftsvorfälle verlangen.

Der Vorsitzende der Geschäftsleitung informiert den Präsidenten des Verwaltungsrates – bei Bedarf auch ausserhalb der Sitzungen des Verwaltungsrates – über den Geschäftsverlauf und besondere Ereignisse. Der Präsident des Verwaltungsrates hat den Gesamtverwaltungsrat über wichtige Ereignisse in Kenntnis zu setzen.

Das für das monatliche Reporting verwendete Management Information System (MIS) beinhaltet sowohl quantitative als auch qualitative Vergangenheits- und Zukunftsdaten. Es erlaubt dem Verwaltungsrat, sich in konzentrierter Form ein Bild über die massgeblichen Entwicklungen, wie den Geschäftsgang, die Ertragslage, die Bilanzentwicklung und die Liquidität sowie die Risikosituation zu machen.

Zur Ausübung seiner Aufsichts- und Kontrollfunktion steht dem Verwaltungsrat zusätzlich die interne Revision zur Seite. Diese ist ihm direkt unterstellt. Als unabhängige Instanz überprüft sie insbesondere das Risikomanagement sowie die Effektivität der internen Kontrollen und der Führungs- und Überwachungsprozesse. Pflichten und Befugnisse der internen Revision sind in einem besonderen Reglement festgelegt. Die Planung der jährlichen Prüfungen erfolgt nach Massgabe der Risiko- und Kontrollfunktion und orientiert sich bei der langfristigen Abdeckung an einem Prüfinventar. Zur Vermeidung von Doppelspurigkeiten und zur Optimierung der Kontrolle werden die Prüfungspläne mit der gesetzlichen Revisionsstelle abgestimmt. Der kurzfristige Prüfungsplan sowie der Personalbedarfsplan werden vom Group Audit & Risk Committee begutachtet und dem Verwaltungsrat zur Genehmigung vorgelegt. Die interne Revision überwacht ausserdem in regelmässigen Abständen die Behebung der festgestellten Mängel sowie die Umsetzung der Empfehlungen und berichtet dem Group Audit & Risk Committee darüber.

Innerhalb der LLB-Gruppe wird einem proaktiven und ganzheitlichen Chancen-/Risikomanagement ein hoher Stellenwert beigemessen. Der Verwaltungsrat hat Richtlinien und Reglemente über die Grundsätze des Risikomanagements sowie über die Zuständigkeit und das Verfahren für die Bewilligung von risikobehafteten Geschäften erlassen. Das Risikomanagement ist bestrebt, eine einheitliche Risikokultur und -betrachtung zu schaffen und aufrechtzuerhalten. Dadurch wird die Grundlage für ein angemessenes Risiko-Ertrags-Profil und für eine optimale Kapitalallokation gelegt. Das Group Audit & Risk Committee lädt die Vorsitzenden folgender Group Risk Committees zur quartalsweisen Besprechung der Status berichte ein: Group Risk Management Committee, Group Asset & Liability Committee, Group Credit Risk Committee und Group Operational Committee. Deren Berichte werden halbjährlich zu einem Gesamtrisikoreport der LLB-Gruppe zusammengefasst, welcher vom Verwaltungsrat behandelt wird. Weitere Angaben zum Risikomanagement finden sich im Anhang zur konsolidierten Jahresrechnung der LLB-Gruppe.

Die Mitarbeitenden der LLB-Gruppe sind zur Compliance – das heisst zur Einhaltung aller gesetzlichen, regulatorischen und betriebsinternen Vorschriften – verpflichtet. Sie werden dabei vom Fachstab Group Compliance unterstützt. Dessen Aufgaben und Grundsätze sind in einem internen Regelwerk umschrieben. Neben der systematischen Ausbildung der Mitarbeitenden und dem Erlass detaillierter Weisungen wird vor allem auch auf wirkungsvolle Kontroll- und Überwachungsinstrumente Wert gelegt. Die Oberaufsicht und Kontrolle über die Compliance obliegen dem Verwaltungsrat. Dabei wird er vom Group Audit & Risk Committee unterstützt. Der Verwaltungsrat gibt sich mindestens einmal jährlich darüber Rechenschaft, ob die für ihn und das Unternehmen anwendbaren Compliance-Grundsätze hinreichend bekannt sind und ihnen dauernd nachgelebt wird.